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Netzwerk zur betrieblichen Integration Geflüchteter

Unternehmen, die Geflüchtete beschäftigen, engagieren sich weit über das betriebliche Maß hinaus für Mitarbeiter mit Fluchthintergrund. Das ergab eine Befragung des bundesweiten 'NETZWERKs Unternehmen integrieren Flüchtlinge' unter seinen Mitgliedsunternehmen, davon sind drei Viertel kleine und mittlere Unternehmen.

Fast 60 Prozent der Umfrageteilnehmer unterstützen ihre Mitarbeiter bei Behördengängen. Jeder zweite Arbeitgeber hilft bei der Wohnungssuche, dem Spracherwerb oder organisiert Nachhilfeunterricht für die Berufsschule. Dies teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Bei der Befragung haben 30 Prozent der Arbeitgeber mangelnde Sprachkenntnisse als sehr schwierige Herausforderung bei der betrieblichen Integration benannt. Zugleich sagen 50 Prozent, dass sie die sprachlichen Hürden überwinden können. Als sehr schwierige Herausforderungen gaben 42 Prozent Verfahren und Vorschriften beim Arbeitsmarktzugang von Geflüchteten an, 39 Prozent Unsicherheiten bei der Personalplanung wegen drohender Abschiebung.

Mehr Unternehmen bilden Menschen mit Fluchthintergrund aus

Bei der DIHK-Befragung im Dezember 2017 haben von den zu diesem Zeitpunkt 1.630 Mitgliedsunternehmen 320 teilgenommen. Knapp die Hälfte von ihnen bildet Menschen mit Fluchthintergrund aus. Bei der Mitgliederbefragung 2016 war es erst jedes dritte Unternehmen. Gut ein Viertel bereitet Geflüchtete im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung auf die Ausbildung vor. Während im Jahr 2016 11 Prozent Fach- und Führungskräfte mit Fluchthintergrund beschäftigten, waren es Ende des Jahres 2017 bereits 20 Prozent.

Weitere Information unter: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

(BMWi / STB Web)

Artikel vom: 23.02.2018

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